Linienbestimmung zum Neubau der B 26n, Würzburg
Mit dem Neubau der „B 26n westlich AD Würzburg West–Karlstadt–AK Schweinfurt/
Werneck“ zwischen der A 3 im Süden und der A 7 im Norden plant das Staatliche Bauamt Würzburg eine Fernstraßenverbindung, die zu einer verkehrlichen Entlastung der Stadt Würzburg sowie zu einer verbesserten Erschließung des autobahnfern liegenden Landkreises Main-Spessart beiträgt.
Die Arbeitsgemeinschaft Kortemeier Brokmann Landschaftsarchitekten, Planungsgruppe Umwelt und ANUVA Landschaftsplanung hat im Auftrag des Staatlichen Bauamts Würzburg die umweltfachlichen Beiträge für das Raumordnungsverfahren und das Linienbestimmungsverfahren erarbeitet, darunter die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS), die FFH-Verträglichkeitsuntersuchungen und -Abweichungsprüfungen sowie den Artenschutzbeitrag (ASB).
In den zwischenzeitlich verabschiedeten Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 wurde die B 26n erneut aufgenommen. Gegenüber der bisherigen Fassung des BVWP mit einem 4-streifigen Querschnitt ist nunmehr ein Neubau der Bundesstraße mit einem 2- und 3-streifigen Querschnitt vorgesehen. Vor diesem Hintergrund wurde für einzelne Unterlagen zur Linienbestimmung (Erläuterungsbericht, FFH-Verträglichkeitsstudie und FFH-Abweichungsprüfung) eine Überarbeitung vorgenommen.