Änderung der Linienbestimmung zum Neubau der A 26, Hamburg
Früher noch als 252 „Hafenquerspange Hamburg“ bezeichnet, plant die Freie und Hansestadt Hamburg aktuell die A 26 „Hafenpassage Hamburg“ als eine neue Ost-West-Autobahnverbindung zwischen der A 7 im Westen und der A 1 im Osten mit gleichzeitiger Erschließungsfunktion für den Hamburger Hafen. Im Rahmen der Linienbestimmung wurde – überwiegend innerhalb des Hafens – in einem Südkorridor sowie einem Nordkorridor eine alternative Trasse für die bisher im Nordkorridor linienbestimmte – aus Kostengründen jedoch verworfene – neue Autobahntrasse gesucht.
Die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) zur Linienbestimmung berücksichtigte beide Trassierungskorridore zwischen der A 7 und der A 1. Die erforderliche Neubautrasse umfasste dabei je nach Variante eine Länge von 7,4 bis zu 9,57 km. Die Leistungen umfassten außerdem umweltfachliche Detailvergleiche für verschiedene Trassierungs- und Bauwerksvarianten im Bereich technisch aufwändiger Querungen (z. B. der Süderelbe bzw. Köhlbrand, Hafenbecken, Bahnstrecken und Siedlungsbereiche).